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Samstag, 7. März 2015

Auf der Suche nach einer kleinen Auszeit.

Ach, wie schön ist doch immer wieder die Fernsehwerbung. Flüge und Hotels zu finden, ist mit Hilfe diverser Seiten im Internet, ein Kinderspiel. Zumindest klingt es so, aber ich kann jetzt sagen, dass die Webseiten, welche am lautesten damit werben, das man ganz einfach alles findet, für mein Anliegen am unbrauchbarsten waren.

Wie plant man einen Kurzurlaub? Man hat einen Zeitraum von z.B. einer Woche und möchte innerhalb dieser Woche drei oder vier Übernachtungen in einem beliebigen Hotel buchen. Genau da fangen die Probleme schon an. Während die Eingabe dieser Daten bei Expedia.de und bei Lastminute.de recht einfach war, konnten mir die bekannten Seiten von Reise.com, Kayak.de und Tropo.de nicht wirklich weiterhelfen. Eine dieser Webseiten ignorierte auch völlig den von mir eingegebenen Zeitraum und brachte im Listing Angebote, welche viel früher starteten und viel später endeten.

Ich denke, dass viele dieser Seiten nur an den, für die vermittelten Buchungen, erhaltenen Provisionen interessiert sind, dem Nutzer aber zu wenig Service und Komfort bieten.

Wer hat noch solche Erfahrungen?

Sunset
Sonnenuntergang am See

Samstag, 28. Februar 2015

Das Ende der fünften Jahreszeit

Alle Jahre wieder, übernehmen die Narren vielerorts in Deutschland, die Herrschaft in den Rathäusern und läuten damit die s.g. fünfte Jahreszeit ein. Oft geht diese freundliche Übernahme am 11.11. mit einer öffentlichen Schlüsselübergabe durch die Bürgermeister von statten.
Ihren Höhepunkt erreicht die Faschingszeit mit den Rosenmontagsumzügen am gleichnamigen Feiertag und noch Wochen später sind die Konfettischnipsel an den Bordsteinen zu finden.
Das Ende wird durch den Aschermittwoch besiegelt und endlich darf man die Pappnasen wieder absetzen, die mit viel Mühe oder Geld beschafften Kostüme in den Schrank hängen und darf wieder lachen, wenn es etwas zu lachen gibt und nicht, weil man lustig sein "muss".

Als Faschingsmuffel darf ich sagen: "Genießt die schönen anderen Jahreszeiten!"

Donnerstag, 18. Dezember 2014

Schokohasen auch zu Weihnachten?

Neulich bin ich mal wieder fast vom Glauben abgefallen. Nicht dass ich gläubig wäre, aber das tut jetzt mal nichts zur Sache.

Ich schlendere also gemütlich zur Vorweihnachtszeit durch einen großen Discounter, um mich mit Lebensmitteln und einigen Angeboten einzudecken. Im Eingangsbereich war schon alles festlich geschmückt und es standen jede Menge Naschereien bereit.

Doch was musste ich da sehen? Da standen doch tatsächlich Schokohasen, als Rentiere verkleidet, zwischen den ganzen Schokoweihnachtsmännern. Zuerst erkannte ich das gar nicht richtig, denn die Hasenohren waren mit einem Pappgeweih und Zipfelmütze gut getarnt. Es sollten Rentiere darstellen, doch ich fand es, trotz der süßen Schokolade, ziemlich geschmacklos!


Schokohasen
Schoko-Weihnachts-Osterhasen

Da hat sich wohl ein schlauer Mensch eine neue Marktlücke erdacht und will nun auch mit den Schokohasen, bereits zur Weihnachtszeit gute Geschäfte machen.
Ich werde das auf jeden Fall boykottieren und solch einen Schwachsinn nicht kaufen.
Die Geldgier mancher Firmen scheint skrupellos und schier unerschöpflich.


Der Schmierfink wünscht all seinen Lesern ein Frohes Fest!

Dienstag, 11. November 2014

WhatsApp - Blaue Haken und Nachricht nie erhalten

Erst ein paar Tage ist es her, da war WhatsApp wegen eines Updates in aller Munde, denn es gab plötzlich blau eingefärbte Bestätigungshäkchen, welche dem Versender einer Nachricht anzeigen sollten, dass die Nachricht nicht nur verschickt (erstes Häkchen) und zugestellt (zweites Häkchen), sondern auch gelesen (blaue Haken) wurde.
In den Medien gab es fast überall Berichte und man interpretierte gleich wieder hinein, dass der Kontrollwahn dadurch noch mehr gesteigert würde. Was allerdings, ganz nebenbei bemerkt, auch so ist!

Hier habe ich ein viel gravierendes Problem von WhatsApp entdeckt, denn auf die Haken kann man sich nämlich überhaupt nicht verlassen. Wie das folgende Bild verdeutlicht, zeigen beide Screenshots den selben Gesprächsverlauf, nur fehlt auf der linken Seite (ihr Verlauf) die Antwort auf die gestellte Frage gänzlich und das sogar, obwohl auf der rechten Seite (sein Verlauf) diese Antwort als "gelesen" gekennzeichnet ist. Der Rest des Gesprächs (Smiley) ist dann wieder in beiden Verläufen zu sehen.

WhatsApp zeigt nicht alle Nachrichten
Finde den Fehler in einem der beiden WhatsApp-Gesprächsverläufe.

Welche Auswirkungen ein solcher Vorfall für ein wichtiges Gespräch haben kann, ist kaum zu erahnen, aber in jedem Fall negativ!

Wie kann man also ein paar blauen Haken vertrauen, wenn nicht einmal alle Nachrichten zugestellt werden?

Ich meine, dass die blauen Haken das kleinste Problem von WhatsApp ist!

Mittwoch, 8. Oktober 2014

Massensterben vs. Hundeleben

Ich konnte es kaum glauben, als mir die folgende Nachricht zu Ohren kam.

Da gehen doch tatsächlich Tierschützer auf die Straße, weil man den Hund einer mit Ebola infizierten Pflegerin sicherheitshalber einschläfern will, als ihn, unter Gefährdung weiterer Menschen, in Quarantäne zu setzen und wochenlang zu beobachten.

Man kann sicher die Beziehung eines Besitzers zu seinem Hund oder allgemein zu seinem Haustier nachvollziehen, aber angesichts der Tatsache, dass sich Ebola in diversen afrikanischen Regionen extrem schnell und unkonntrolliert verbreitet, massenweise Kranke und Tote hervorbringt und nun auch schon in Europa Ansteckungen stattgefunden haben, sollte man doch alles Erdenkliche tun, um jede weitere Gefahren- bzw. Infektionsquelle sicher auszuschließen.

Eine gerechte Lösung wäre aus meiner Sicht, die Betreuung des möglicherweise infizierten Tiers, genau den Menschen aufzuerlegen, die so gegen die Tötung sind. Da es nicht hinreichend bekannt ist, ob nun ein Hund Ebola übertragen kann oder nicht, hätten sie sicher auch eine faire Chance, ohne Erkrankung davon zu kommen. Erkrankt doch jemand, wäre derjenige selber Schuld an seinem Leiden.

Nachvollziehen kann ich es nicht und es macht mir Angst, denn wenn wir schon das Leben eines Tieres, dem eines Menschen gleichstellen oder gar darüber, werden wir die echten Probleme unserer Erde nie lösen.

Montag, 22. September 2014

Die Wettermacher der Erde

Dieses Jahr 2014 ist in meinen Augen auffällig geworden. Zumindest im Bezug auf das Wetter, denn ich kann mich nicht erinnern, so viele Regentage und Unwetter mitbekommen zu haben. Ob das nun normal ist, weil es ja immer mal gute und schlechte Jahre gibt, kann ich nicht einschätzen. Weil es mir aber so auffällt, besorgt es mich ein wenig.

Sollten wir vielleicht doch die Wettermacher sein und selber Schuld an unserem Wetter sein?

Da das Klima der Erde ein sehr komplexes Gebilde ist und wohl niemand auf dieser Welt, es komplett versteht, kann auch niemand abschätzen, wie sensibel dieses Konstrukt ist. Selbt wenn man nur einfache, logische Denkweisen ansetzt, kann man sich einige Auswirkungen von oberflächlich kleinen Veränderungen zusammenreimen.

Zum Beispiel das Abschmelzen riesiger Eismengen an den Polen. Nicht dass dadurch die Weltmeere ansteigen, nein es verringert sich auch die Fläche, welche das Sonnenlicht reflektiert und somit erwärmt sich die Erde noch schneller. Auch verdunstet durch größere Wassermengen, viel mehr Wasser in die Atmosphäre und regnet, wie soll es auch anders sein, irgendwo wieder ab. Es erhöhen sich also die Regenzeiten und -mengen. Wie man es nimmt, es ist ein Teufelskreis.

Als Gegenargument kann man sicher anbringen, dass die Natur sich an so manche seltsame Gegebenheit angepasst hat und das vielleicht auch mit dem Klima tun kann. Doch werden wir Menschen da mithalten können?

Wir werden sehen, aber vielleicht sollte jeder ein wenig mehr darauf achten, die Umwelt nicht unnötig zu belasten.

Sonntag, 17. August 2014

Offline - Leben ohne Internet

Ein paar Tage Urlaub müssen sein, auch wenn man eigentlich andere Dinge zu tun hat, denn wer im Internet aktiv ist, muss sich auch regelmäßig um seine Projekte kümmern.

An die Ostsee sollte es gehen und mit etwas Glück wurden noch fünf Übernachtungen in einer Ferienwohnung gefunden. Das Wetter passte ebenfalls sehr gut, so dass man den ganzen Tag unterwegs war.

Ostseestrand
Ostseestrand
Am Abend wollte ich mich dann etwas um meine Projekte kümmern und schauen, was die Besucherzahlen machen, ob es Kommentare zum freischalten gab oder Ähnliches. Doch daraus wurde leider nichts, denn keines meiner Mobilfunkgeräte (zwei Smartphones verschiedener Netze und ein Tablet) fand eine nutzbare Internetverbindung. Selbst auf der kleinen Terrasse war einfach nichts zu machen und so blieb mir nichts anderes übrig, als die fünf Abende "offline" zu bleiben.
An den ersten beiden Abenden war es auch gar nicht so schlimm und man lenkte sich ein wenig mit dem Fernsehprogramm ab, doch mit der Zeit war es schon etwas ungewohnt. Wer rechnet schon damit, dass es noch Ecken in Deutschland gibt, in denen es kein "Internet on Air" gibt.

Alles in Allem war es aber ein schöner Urlaub und ich denke, dass diese Zwangspause auch ganz gut getan hat.

Sechs Tage ohne Internet, ich hab es gut überstanden. Ein Leben ohne Internet ist aber heute kaum noch vorstellbar.