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Sonntag, 20. Januar 2013

Follower sind überwiegend weiblich?

Da ich aktuell wenig Zeit für die ganz interessanten Kleinigkeiten dieser Welt habe, wollte ich meinem Blog mal eine etwas persönlichere Note verleihen. Ich möchte heute mal meinen Eindruck über den gemeinen Follower abgeben und bitte zerreißt mich nicht in der Luft, denn es ist lediglich meine Meinung.

Mir ist aufgegefallen, dass die Mehrzahl der Follower wohl Frauen sein müssen.

Warum glaube ich das?

Nun, die meisten Follower findet man bei den Beauty- und Style-Blogs. Das sind definitiv Frauen! Von ein paar männlichen Ausnahmen mal abgesehen.
Als nächstes haben die Blogs viele Folger, die von persönlichen Gefühlen und Gedanken berichten. Die die Gefühlswelt einzelner Menschen zur Schau stellen.
Es muss doch ein Interesse an solchen Texten geben und ich frage mich, wo diese Interessen liegen könnten. Ist es so ähnlich wie auf der Autobahn, wo die Gaffer zum Teil selber Unfälle verursachen, nur weil ihre Neugier sie dazu nötigt, dem aktuellen Verkehrsgeschen keine Beachtung zu schenken? Erfreut sich der gemeine Follower am Leid anderer Menschen oder verdrängen wir unsere Probleme leichter, wenn wir die der anderen lesen?
Ich habe keine Ahnung aber diese Eigenschaft rechne ich nun wieder eher einem weiblichen Folger zu.

Ob ich nun im Recht oder Unrecht mit meiner Meinung bin, kann wohl nicht geklärt werden.

Ich sollte mich mal wieder um die Kleinigkeiten dieser Welt kümmern.

Kommentare:

  1. Nun, ich möchte mal deinen Artikel in drei Teile teilen - und bitte werte das nicht als "dich in der Luft zerreißen" ;-)
    1.) Ich denke, es ist einfach so, dass mehr Frauen Blogs schreiben als Männer. Also ist natürlich prozentual gesehen die Zahl der Frauen unter den Followern auch entsprechend höher. Finde ich jetzt nicht dramatisch.
    2.) Zum anderen, was das Ausbreiten der Gefühlswelt in der Öffentlichkeit anbelangt: das sehe ich persönlich eben als Folge der virtuellen sozialen Netzwerke. Früher hat man einfach seiner besten Freundin/bestem Freund die Ohren zugeheult. Und da war man ganz entre nous. Das öffentlich zu machen grenzt für mich an Exhibitionismus (siehe auch die Definition im Duden!), und das gab's schon immer.
    3.) Am Leid anderer sich erfreuen, Katastrophentourismus, Gaffer auf der Autobahn, das ist wohl geschlechterunabhängig und uraltes menschliches Verhalten. Zu Zeiten der Römer war es die Idee der Imperatoren, "panem et circenses" - die römischen Bürger mit blutigen Spektakeln an der Stange zu halten; im Mittelalter ging am eben zu Hinrichtungen.

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    1. Ich empfinde es als sachliches Kommentieren meines Beitrages. Danke. :-)

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  2. Hallo Schmierfink,

    Deine Beobachtung ist vollkommen korrekt. Dabei lässt Du aber außer Acht, dass die meisten Blogger auch Frauen sind.
    Wenn wir Männer mehr echte Männerthemen (ich habe auch keins) verarbeiten würden, wäre das vielleicht anders.

    Beste Grüße

    Thomas

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    1. Typische Männerthemen sind dann wohl Autos, Motorräder, Sex und Alkohol?

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    2. wieso ist sex ein typisches männerthema?

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    3. Alk seh ich jetzt auch nicht als "Männerthema".
      Und wer hat schon Lust über technisches zu schreiben, weil da bräuchte man ja iwi nen Thema: z.B "ICh motze meinen Golf auf" oder "Entwicklung von Programm XY", aber wenn man dinge reinschreibt wie: mein 17 jahre alter golf hat nen verbrauch von 6 l/100km und ich bin heute 23 km gefahren, kommt nen bisschen öde :D

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  3. Ich gehe mit den beiden Kommentatoren mit, dass es einfach so ist, weil die Frauen einfach die Mehrzahl der Blogger bilden. Die Männer programmieren, basteln an Autos oder zocken... Da bleibt nichts für den Blog...
    Und das gerade Blogs, die zur Schau stellen von Gefühlen gefolgt wird, emfpinde ich nicht so. Ich empfinde es auch nicht zur zur Schau stellen... Sind es letztendlich Themen, bei denen es nicht nur um einen selbst geht... Vielleicht erkennen sich auch genau dort die Follower wieder und folgen genau deswegen manchen Blogs... Einfach, weil sie sich selbst wieder finden?

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